Endspurt

Hallo meine Lieben,

jetzt ist es fast soweit! Nur noch 6 Tage, dann komme ich endlich wieder zurück nach München. Ich kann's noch gar nicht richtig fassen...

Die letzten Wochen vergingen so was von schnell und jetzt ist auf einmal schon wieder Montag....

Aber ich wollt euch ja eigentlich von meinem Wochenende erzählen, dass ich in Oxford verbracht habe! Fran und Grim waren nämlich zu einem ganz wichtigen-intelektuellen-superkultivierten Dinner in ihrem alten College eingeladen. Da sie die Kinder natürlich an ihrer nostalgischen Reise zurück in ihre Jugend nicht missen wollten, musste das Au Pair leider mitfahren und abends den Babysitter spielen! Ich habe aber extra Geld bekommen und von daher war's doch nicht so schlimm.
Der Plan war am Samstag so gegen “lunchtime“ von hier loszufahren, was immer das auch heißt. Los kamen wir gegen halb vier, nach drei Nervenzusammenbrüchen seitens Grim, einem ausgesperrten Kind, einem genervten Au Pair „Wir bleiben doch nur für eine Nacht!!!“ und einem Kofferraum, der überquoll mit diversen Abendoutfits, mehreren Paar Schuhen, Bettdecken und Krimskrams, ohne den die Familie Grimwade nicht auskommt.

Da das Au Pair ja auch nie eingeweiht wird und generell nie ne Ahnung hat was
eigentlich der Plan ist, war ich doch etwas verwirrt als wir nicht auf die Autobahn, sondern nach Wimbledon zur Granny gefahren sind.
Wenig später wurde allerdings das Geheimnis gelüftet, als Grim vor dem schwiegerelterlichen Haus, wie von der Tarantel gestochen aus dem Auto sprang, die fünf Stufen hochhastete und wie ein bekloppter den Türklopfer misshandelte. Nach zehn Minuten wurde dieser schließlich von der Granny befreit. Ich dachte echt ich seh nicht richtig, als ich erkannte was die beiden da oben auf der Türschwelle machten. Hosenträger ausprobieren. Es stellte sich heraus, dass Grim die Hosenträger ausgegangen waren und er sich welche ausleihen musste. Ist ja an sich keine Schande, nur macht man so was im Haus und nicht davor, denn kurz darauf kamen Nachbars noch dazu und gaben ihre Kommentare ab. Es entwickelte sich eine heiße Debatte darüber, ob man nun die schwarz leicht grau melierten, die anthrazitfarbenen oder die grau leicht schwarz melierten nehmen sollte. Da war selbst ich überfragt, Freunde!


Lange Rede kurzer Sinn, wir kamen dann doch noch irgendwann los, nachdem Grim sich endlich losreißen konnte und die Einladung zum Tee bei Nachbars dankend ablehnte...
Am späten Abend sind wir schließlich ohne weitere Vorkommnisse in Oxford angekommen. Ich hab erstmal eine Führung durchs LADY MARGARET HALL College bekommen und wurde abends schließlich mit den Kindern zum Restaurant geschickt. Ich wollte mir ja eigentlich ein Schild umhängen „Das sind nicht meine Kinder!!“, war aber gar nicht nötig, denn die lieben Kleinen haben sich unerwarteterweise doch ganz gut benommen, wenn man mal davon absieht, dass ich beide min. dreimal daran erinnern musste doch bitte mit Messer und Gabel zu essen und naja, dann gab´s noch diesen einen kleinen Zwischenfall, als Immy mitten im Restaurant ohne Rock da stand... Aber ansonsten lief alles ziemlich reibungslos, bis es zum einschlafen kam. Nach 15 vorgelesen Geschichten gab´s noch ein bisschen Ärger, weil die beiden einfach nicht zur Ruhe kommen wollten und sich beide immer gegenseitig wieder aufgestachelt haben. Aber auch das haben wir irgendwann geschafft und ich konnte endlich in mein Zimmer nebenan gehen. Mit Buch, Zeitung, Ipod und Schokolade habe ichs mir dadrüben gemütlich gemacht. Immerhin kann ich jetzt behaupten, dass ich in einem Collegezimmer in Oxford geschlafen habe... Naja geschlafen ist etwas übertrieben, denn die Briten haben schon sau-unbequeme Betten, außerdem hab ich bis ungefähr 2 am alle halbe Stunde die Kinder gecheckt, bis Fran und Grim unglaublich betrunken wankend bei mir im Türrahmen standen und mir eine gute Nacht wünschten...
Am nächsten Tag wurde mir sogar die Ehre zuteil in einer echten Dining Hall zu frühstücken. Sah echt aus wie bei Harry Potter aufm Schloss. Beim Buffet wurde mir dann von Grim erzählt, wie er vor 25 Jahren die Frau seines Herzen kennen gelernt hatte. Er hat sie mit seinem Frühstückstablett angerempelt und sie von oben bis unten mit heißem Tee, Orangensaft und Bacon besprenkelt. Damals muss es echt gefunkt haben...
Den restlichen Vormittag verbrachten wir mit Stechkahn fahren. Wie jeder weiß sind die Studenten aus Oxford und Cambridge absolut ruderbegeistert! Grim, ehemals Ruderkapitän, ließ es sich auch nicht nehmen mir sein Talent vorführen zu wollen. Ehe ich mich versah, befand ich mich in einem Boot und Grim stand am hinteren Ende wie ein venezianischer Gondolieri und schipperte uns durch die unberechenbaren Wellen des oxfordschen Kanal. Ach Freunde, grad schön war's, leichter Regen, feuchter Bootsboden, seekranke Kinder und Schwanattacken, gibt's denn was besseres?? Ich bewies sogar Mut an diesem Tag und versuchte mich selbst mal im “punting“. Ich wurde auch gleich zum Naturtalent erklärt, als wir doch tatsächlich vorankamen. Ihr Lieben, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sau-anstrengend das war! Man hat ja diesen 5m langen Holzstecken in der Hand, der sich voll mit Wasser saugt und somit echt schwer ist. Den lässt man neben sich senkrecht ins Wasser gleiten, bis er auf dem Boden aufkommt, dann geht man in die Knie und stößt sich vom Boden ab, nicht zu vergessen, dass man dabei auch noch das Gleichgewicht halten muss... Das geht auch noch alles, aber dieser Stecken wieder aus dem Wasser herauszumanövrieren, unmöglich...  
Lustig wurd´s dann noch, als ich Grim fast ins Wasser gestoßen hätte, na wenn der aber auch so dämlich hinter mir im Weg steht und meinem Paddel nicht ausweicht, dann kann ich auch nichts dafür. Ich hab ihn dann aber noch grad am Ärmel festhalten können. Fran brüllte nur: “Schmeiß ihn ins Wasser, Kathie, rein mit ihm!!!“ Naja, aber ich wollte ja noch zurück nach London, deswegen habe ich ihn doch lieber festgehalten...

Ich kann euch sagen, danach war ich echt fertig! Meine Arme haben gezittert, das ganze Wasser ist mir in die Ärmel gelaufen und ich war auch sonst pitschpatsch nass. Aber Spaß hat's gemacht!

Ja und jetzt ist schon wieder Montag, ich habe Muskelkater und es sind wirklich nur noch sechs Tage und dann geht's heim. Ich kann's echt noch nicht fassen, dann ist das hier alles für immer zu ende! Ein ganz komisches Gefühl...

So und nun noch ein Wort des Dankes!
Liebe Freunde, danke, dass ihr immer schön regelmäßig meinen Blog gelesen habt! Es hat echt Spaß gemacht euch auf dem laufenden zu halten. In Zukunft werde ich euch aber  persönlich über mein Leben informieren und keine Blogeinträge mehr schreiben. Ich wünsch euch eine schöne Woche, bis bald!

Cheers! Kathi xxx

25.6.07 17:41, kommentieren

Ein Wochenende in Devon

Hallo ihr Lieben,
ich hab vielleicht was hinter mir! Mann oh Mann!
Britischer Familienurlaub in der Walachei! 5 Tage im Grimwad´schen Cottage in Devon...
Alles fing damit an, dass Grim beschloss die gesamte Planung auf sich zu nehmen. Und wir ließen ihn auch noch! Ganz schwerer Fehler!
Das erste Desaster ließ auch nicht lange auf sich warten: Wie bekommt man Gepäck für fünf in einen Toyota, der zwar von außen Eindruck macht, innen aber doch ziemlich überschaubar und vor allem bis zur Decke zugemüllt ist? Während der ganzen Fahrt musste ich Wadenkrämpfe ertragen, weil meine Beine zwischen kaputtem Spielzeug, Altglas, Schuhen, ausrangierten Regenschirmen, Dosen und Klamotten eingeklemmt waren.
Nachdem es Grim tatsächlich geschafft hatte alles zu verstauen, nicht ohne jedes mal laut aufzufluchen, wenn er eine Tür öffnete und ihm wieder alles entgegen fiel: “For God´s sake....bloody hell...........FUCK!“
Zu diesem Zeitpunkt, muss man wissen, war es bereits 8.30 pm, die Kinder heillos überdreht und Fran und ich einfach nur gestresst.
Um halb zehn ging's dann endlich los, nach siebenmaligem Alarmanlagencheck:“Grim, for heaven´s sake, I DID switch it on- NOW GET IN THE BLOODY CAR!“
Das Abenteuer Roadtrip konnte endlich beginnen. Die erste Unterbrechung folgte jedoch schon nach 30 Metern! “Where are the keys for the cottage?!“
Fran:“Where they always are, David!“ Wenn sie ihn so nennt, zieht man am besten den Kopf ein und macht sich unsichtbar!!
Nach einem zehnminütigen Disput, einigten sie sich darauf, dass die Schlüssel wie immer im Handschuhfach liegen und, dass man weiterfahren solle. Thank God!
Es musste aber noch getankt werden- nicht ohne "Who wants crisps, chocolate, winegums??“ Ich hätte ja niemals damit gerechnet, aber knappe 20 Minuten später befanden wir uns auf der M5 nach Bristol. Nicht ohne Grims Lieblingscd: Indische Tempelgesänge -maximale Lautstärke. Da ich das Glück hatte auf dem Beifahrersitz sitzen zu dürfen, wurde mir die Ehre zuteil Grim wach und am Leben zu halten. Sprich: Ich wurde zum Fressalienreicher ernannt: "Kathie, could you give me some cranberry juice?“ "Of course Grim!“ 2 Minuten später: "Can I have some winegums??“ „Here you are, Grim!“ 10 Minuten später: „Actually I would like to have some raisins, please!“ (grrrrrr!) Ich bin bald wahnsinnig geworden davorne, gut, dass die Kinder schnell eingeschlafen sind, die hätte ich nicht auch noch ertragen.
Nach drei zähen Stunden sind wir schließlich um 1.30 am im Cottage und somit in Ponsworthy angekommen. Gut, dass ich im Dunkeln nicht sehen konnte, dass es genau vier andere Häuser noch im Dorf gab und eine Telefonzelle, sonst hätte ich Grim angebettelt wieder umzudrehen und zurück nach London zu fahren. Tja, aber diese unangenehme Wahrheit sollte mir erst am nächsten Morgen klarwerden, als ich die Vorhänge öffnete. Weit und breit nichts anderes als Wiesen und Berge. Na toll, das kann ja heiter werden, dachte ich.
Ich gebe euch jetzt eine kurze Zusammenfassung von den nächsten Tagen. Wenn ich alles genau erzählen würde, würdet ihr mir doch nur einschlafen... Morgens wurde ich generell von Kindergeschrei geweckt, was mich teilweise echt zum Tier hat werden lassen. Wenn ich eins nicht abkann, dann sind das Kinder morgens um halb sechs. Da fragt man sich, warum ich Au Pair geworden bin!
Ansonsten waren wir jeden Nachmittag spazieren, jedes mal um die vier Stunden, sehr anstrengend, aber schön, weil Devon echt schick ausschaut, mit seinen grünen Hügeln, Felder, Wiesen, Steinhaufen und Wildpferden. Abends wurde immer groß gekocht und danach das Weinlager geplündert. Also die Briten können aber auch trinken, ungeheuerlich! Da meint man echt, die machen den ganzen Tag nichts anderes.
Am Dienstag ging's dann endlich wieder nach London. Freunde, ich kann euch sagen, ich hab mich noch nie so auf London gefreut! Endlich wieder Handyempfang, Internet, normale Leute, Straßenlaternen und ein Zimmer ganz für mich allein, Zutritt für Kinder verboten. Besonders morgens zwischen 5.30 und 12.30h.
Die nächsten Tage muss ich mich noch Jemima kümmern, die immer noch Ferien hat! Warum haben Kinder überhaupt Ferien??? Aber der nächste Lichtblick ist schon in Sicht: Freitag, der 1. Juni! Denn ab dann ist es nur noch 1 Monat bis ich endlich zurück nach München komme! Ich freue mich schon so!
Ganz liebe Grüße aus dem verregneten London! Kathi xxx

1 Kommentar 1.6.07 16:44, kommentieren

Hallo ihr Lieben,

ich bins mal wieder. Ich weiss, ich weiss, meine Blogs werden immer seltener, aber hier passiert in letzter Zeit einfach so wenig, dass es sich gar nicht lohnt etwas reinzuschreiben. Doch etwas ist passiert: Mein Papa war geschäftlich in London und wir konnten uns sogar zweimal sehen. Einmal waren wir essen und am Freitag haben wir uns den Tower of London angesehen (sehr zu empfehlen: die Kronjuwelen sind einsame Spitze!) und dann sind wir noch in die Tate, weil noch genug Zeit da war. Abends gings für ihn dann auch schon wieder nach München (ich war echt neidisch!).

Aber dieses Wochenende ist mal wieder was passiert, davon muss ich euch einfach berichten. Alex, Miri, Ingrid und ich sind am Freitag Cocktails schlürfen gegangen für sagenhafte 73 Pfund. Faszinierend oder? Jeder von uns hatte einen kleinen Nachtisch und im Durchschnitt zwei Cocktails, tja und weg waren 73 Pfund. Ihr hättet mal unsere Gesichter sehen müssen, wir haben schon ziemlich blöd aus der Wäsche geschaut. Das war der teuerste Freitagabend seit langem!

Da das Wetter seit ein, zwei Wochen hier ziemlich verrückt spielt, d.h. es regnet eigentlich nur von morgens bis abends, hatten wir am Samstag irgendwie keine große Lust irgendwas zu unternehmen und haben uns abends den Eurovision Songcontest angesehen (nicht ohne min. 3 mal für Deutschland anzurufen). Am Sonntag wollten wir es nochmal richtig wissen und sind ins Dutch Pancake House und haben uns wagenradgroße Pfannkuchen gegeben. Den Rest des Tages haben wir im strömenden Regen auf der King´s Road verbracht.

Tja und heute sind es nur noch 49 Tage, bis ich zurück nach München komme. Dieser Freudenschimmer wird allerdings etwas getrübt, weil ich mal wieder ein krankes Kind zu versorgen habe! Immy hat beschlossen die Kotzerei haben zu wollen und ich darf jetzt den ganzen Tag auf sie aufpassen, das wird ein Spaß! Wenigstens habe ich Extra-Geld dafür bekommen.

So meine Lieben! Ich hoffe es geht euch allen gut und das Wetter ist bei euch viel viel schöner!

Ganz liebe Grüße aus London! Eure Kathi xxx 

14.5.07 11:35, kommentieren

Ein turbulentes Wochenende


Hallo meine Lieben,
ich hab euch vielleicht viel zu erzählen- ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll!!
Also letzten Sonntag war ich das erste mal in meinem Leben in einem Musical, „The Lion King“. Und ich kann euch sagen, das war das schönste was ich bis jetzt gesehen habe!!!
Einfach alles hat gestimmt: die Kostüme, die Musik und die Special Effects. Man wurde alle paar Minuten wieder von etwas neuem überrascht. Auf einmal seilten sich total unerwartet Tänzer von der Decke , die in der Luft völlig unbeschwert komplizierte Verrenkungen machten. Oder es kamen Tiere durch das Publikum auf die Bühne. Ich kann euch sagen, ich habe mich vielleicht erschreckt, als auf einmal ein Elefant neben mir stand. In den Logen über mir gaben die Percussionisten ihr bestes, während der Dirigent (2 Meter Luftlinie von mir entfernt) sich völlig verausgabte.
Ich hatte ununterbrochen Gänsehaut und am Ende echt Tränen in den Augen. Wenn ihr nur irgendwie könnt, dann schaut euch dieses Musical mal an!
Die Woche verlief dann relativ ereignislos. Ich habe nur mal wieder gemerkt, wie sehr mich die Arbeit allmählich langweilt und mein Durchhaltevermögen langsam aber sicher wirklich strapaziert wird. Es reicht, ich freue mich so auf daheim. Auf München und natürlich auf euch!!!
Am Freitag bin ich kurz entschlossen nach Kew Gardens gefahren, Londons Botanischer Garten, der übrigens sehr gut mit unserem in München mithalten kann und gar nicht so besonders ist, wie alle behaupten. Wer das Eden Project in Cornwall gesehen hat, wird sowieso nicht mehr so schnell von irgendwas anderem beeindruckt sein. Aber zurück zu Kew Gardens: ein riesengroßer Park mit vereinzelten viktorianischen Gewächshäusern und verdammt vielen Parkbänken, die alle mit sehr romantischen Widmungen versehen sind. „ In memory of Jane Smith, who loved this garden.“
Das Wetter war ganz gut, ich hatte ein kleines Picknick dabei und sehr viel zu lesen. Ich war jedenfalls den ganzen Tag dort beschäftigt, was auch gut war, denn sonst hätte sich der Eintritt echt nicht gelohnt! (13 Pfund!!!)
Abends bin ich dann zu Ingrid, die mal wieder babysitten musste. Wir haben uns erstmal ordentlich Fish&Chips gegönnt und uns dann mit Miri einen gemütlichen DVD-Abend gemacht. Da Ingrids Gasteltern sie unverschämterweise über Nacht mit den drei Kindern allein gelassen haben, weil sie auf eine ach-so-wichtige-holländische-society-party eingeladen waren, habe ich mich dazu bereiterklärt, ihr „moral support“ zu geben und bei ihr zu schlafen. Freunde, das sollte eine ereignisreiche Nacht werden, das kann ich euch verraten!!! Alles fing damit an, dass Katinka, die Gastmutter sich nicht einmal gemeldet hat, um sich zu erkundigen, wie es dem Baby und den Mädchen geht!! Hauptsache Party, gell!? Das nächste Ding war, dass ich in Ingrids Bett schlafen sollte und sie in Willems. Dazu muss man sagen (Ingrid fett-sorry, aber ich bin ehrlich): Du hast das ungemütlichste Bett in dem ich je geschlafen habe. Man spürt jede einzelne Feder, die sich in alle möglichen Organe bohren, während man versucht irgend eine gemütliche Schlafposition zu finden. An Schlafen war sowieso nicht zu denken, da das Haus genau neben der Tubestation Parsons Green steht und man die Züge die ganze Zeit über ein- und ausrauschen hört. Ich will nicht wissen, wie oft ich in dieser Nacht den Satz „Mind the gap, mind the closing doors!“ gehört habe. Als würde das nicht schon reichen, fing um drei Uhr morgens Willem das Plärren an. Er wollte einfach nicht mehr aufhören. Um weiteren moral support zu schenken, bin ich erst mal runter und traf auf eine völlig gelassene Ingrid, die mir erst mal völlig pragmatisch erklärte: „Ach der hört schon wieder auf, geh wieder schlafen!“ Hahahahahahahahahaha, schlafen???????? Das Plärren ging natürlich weiter....
Vor lauter Erschöpfung muss ich dann doch eingeschlafen sein und wurde schließlich von Veras Singen morgens um viertel nach sechs wach. In diesem Moment hätte ich echt morden können! Naja nach dem Frühstück habe ich mich dann auch aus dem Staub gemacht, um eilig in mein eigenes Bett zu krabbeln.
Nachmittags bin ich dann mit den Mädels nach Highgate gefahren, genauer zum Highgate Cemetery, einer der berühmtesten viktorianischen Friedhöfe, die dieses Land zu bieten hat. Nach einer schier endlos langen Fahrt (wir wurden mal wieder daran erinnert, dass London eine Metropole ist, in der man von Süd nach Nord länger als eine halbe Stunde braucht). Dort war es übrigens sehr toll, ich kannte ihn schon, weil ich bereits mit David schon mal da war- wegen Karl Marx, der dort begraben liegt. Die Grabsteine stehen irgendwie kreuz und quer in der Gegend rum und man muss irre aufpassen, dass man nicht stolpert. Die Inschriften sind hauptsächlich unleserlich und ansonsten mit Büschen und Wurzeln überrankt.
Alles ist sehr verwunschen, überall wachsen Wildblumen und es ist ganz still dort, man hört nur die Vögel. Dort liegen Menschen schon seit 100 Jahren und man wird auf Dauer ziemlich depressiv, weil man sich mit dem Tod auseinandersetzt und einem die vielen Menschen leid tun, die dort liegen, keiner kennt sie mehr, keiner erinnert sich mehr an sie.
Reichlich geknickt sind wir dann zu mir gefahren, weil ich sturmfrei hatte. Das schrie einfach nach einer Cheesy Bites und nach Ben und Jerry´s. Wir haben auch nicht lange durchgehalten und ziemlich schnell eingeschlafen.
Sonntag sind wir sehr früh aufgestanden, weil wir uns ja den London Marathon nicht entgehen lassen wollten. Wir also in Allerherrgottsfrühe (schreibt man das so???) auf nach Canda Water und uns unters Volk gemischt. Als erstes kamen die Rollstuhlfahrer vorbei und schließlich nach einiger Zeit des Ausharren, zu Tausenden die Männer und Frauen, die sich alle entschlossen hatten für eine gute Sache 26 Meilen zu laufen. Das ist nämlich die Voraussetzung, um teilzunehmen. Man muss für eine Wohltätigkeitsorganisation laufen, der man dann sein Preisgeld schenken kann. Freunde, das war schon beeindruckend, wie da 55000 Menschen an einem vorbeigelaufen sind, teilweise irre witzig verkleidet, aber hauptsächlich total am Ende, weil es dermaßen heiß heute war. Wir haben jedenfalls alle ordentlich angefeuert, wie sich das für Londoner gehört!!

Ach ihr Lieben, das war wirklich ein turbulentes Wochenende und ich weiß jetzt schon, ich werde morgen so fertig sein und mir ganz schnell das nächste Wochenende herbeisehnen.
Ich hoffe es geht euch allen gut! Ihr fehlt mir, aber sind es nur noch 70 Tage oder 10 Wochen, also echt zu schaffen!
Bis ganz bald! Eure Kathie

23.4.07 12:19, kommentieren

Die letzte Etappe...

Hallo ihr Lieben,

ich bins mal wieder. Mei is des her, seitdem ich meinen letzten Blogeintrag geschrieben habe. Jetzt wurde es aber allerhöchste Zeit!
In den letzten Wochen ist ganz schön viel passiert. Aber ich fange ganz von Anfang an: Aaaaalso:
Nachdem ich mit meinen Eltern in Cornwall war hat mich eine fiese Heimwehattacke eingeholt. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen noch drei Monate den gleichen Job zu machen. Jeden Tag die Kinder. Jeden Tag London. Ich wollte einfach nur noch heim, aber ich hab mich zusammengerissen und seitdem geht's wieder.
Tja dann musste ich mich um ein krankes Kind kümmern, was ich ganz schrecklich fand, denn kranke Kinder wollen nun mal nichts anders als ihre Mummys, naja und die ging natürlich arbeiten. Also musste ich zwei Tage lang von morgens bis abends Wadenwickel legen, Suppe kochen, vorlesen, Medizin verabreichen und Fieber messen. Da bin ich mal wieder völlig unvorbereitet reingeschlittert und mir war gar nicht wohl die Verantwortung für so einen kleinen Krankenfall zu übernehmen. Habs aber erfolgreich gemeistert!
Ja und am Samstag vor zwei Wochen habe ich mit der Julia und der Jenny in Heathrow getroffen. Die beiden sind von ihrer Weltreise zurückgekommen und hatten einen kurzen Aufenthalt in London. Irgendwie war das total cool die beiden wiederzusehen, nach so langer Zeit. ich kann euch sagen, die waren vielleicht braun, Mirya und ich sind sowas von neidisch geworden... Leider konnten wir aber nicht allzuviel Zeit miteinander verbringen, weil der Flieger Verspätung hatte und die beiden bald wieder zum ihrem Gate mussten. Danach war ich etwas bedröppelt weil ich mir einfach vorgestellt habe, wie Julias Familie, die ich ja auch schon ziemlich lange kenne, alle völlig aufgeregt am Münchener Flughafen auf sie gewartet haben. Irgendwie wollte ich auch heim zu meiner Familie, aber Mirya hat mich ganz fest an die Hand gepackt und gesagt: Kathi, dich lass ich noch nicht gehen! Wir fliegen beide am 1.Juli heim und nicht früher. Na gut, dachte ich mir und bin ihr breitwillig gefolgt. Abends haben wir uns dann noch den Bauch beim Italiener vollgeschlagen und „The Holiday“ angeschaut. Bei Jude Laws Anblick ging's mir schlagartig besser.
Am Montag war ich dann abends auf einer Lesung in unserem Bookshop. Marina Lewycka (Die Geschichte eines Traktors auf Ukrainisch) hat ihr neues Buch „Two Caravans“ vorgestellt und mir sogar eins signiert. Die Lesung an sich war ziemlich cool, lauter betrunkene Briten (es wurde Rotwein ausgeschenkt!) und unheimlich viele pseudo- intelektuelle Gespräche über Gastarbeiter in UK- ein ziemlich toller Abend.
Die folgenden Tage durfte ich mich dann von morgens bis abends um Jemima kümmern. Wozu brauchen Kinder überhaupt Ferien??? In der Schule sind sie wenigstens aufgeräumt. ich hatte jedenfalls alle Hände voll zu tun, denn dieses Kind kann sich einfach nicht selbst beschäftigen. An alle Mädels: Was haben wir denn mit 7 Jahren gespielt???? Wir konnten uns doch von morgens bis abends mit unseren Barbies beschäftigen oder? In diesem Haushalt existiert leider nichts dergleichen, also mussten wir uns Spiele ausdenken. Ich bin in nichts schlechter, ehrlich! Manchmal frag ich mich echt, warum gerade ich Au Pair geworden bin!?
Aber am Donnerstag kam die Rettung: David ist gekommen, jaaaaah!
Leider konnten wir den ganzen Tag nicht wirklich etwas unternehmen und mussten uns um Jemima kümmern. Doch am Freitag ging's gleich los: Portobello Road, Picadilly Circus, Trafalgar Square, Leicester Square, National Gallery, Soho, Chinatown, Hyde Park. So ähnlich spielten sich auch die nächsten Tage ab.
Kurze Zusammenfassung: Camden, British Museum, Covent Garden, Royal Albert Hall, Harrods, Westminster Abbey, Big Ben, Globe, Tate, St. Paul´s, Tower, Tower Bridge, Highgate Cemetery, Abbey Road, Buckingham Palace, British Library und Brighton.
Jaa, richtig, wir waren in Brighton! Und waren echt enttäuscht! Ich hatte es mir toller und spektakulärer vorgestellt. Brighton ist eine einzige Touristenhochburg und mehr nicht. Aber das Meer war geil und wir sind ordentlich braun geworden....
Gestern ist David dann wieder gefahren, was wahrscheinlich ganz gut war, denn zum Ende hin haben wir uns schon etwas gezankt.
Tja und jetzt bin ich wieder allein. Die Family ist in Devon im Wochenendhaus und kommt erst am Sonntag wieder. Wenigstens etwas Ruhe.
Am Montag geht's dann wieder in alter Frische los und dann sind es nur noch zweieinhalb Monate und ich bin wieder in München!
Mann, wie ich mich auf euch alle freue!
Liebe Grüße, eure Kathi

14.4.07 17:52, kommentieren

Was für ein schönes Fleckchen Erde...

Hallo meine Lieben!

Ich hab euch mal wieder viel zu erzählen! Die letzen 5 Tage, waren dermaßen ereignisreich...Am Mittwoch habe ich Mama und Papa morgens in Heathrow abgeholt. Nach einem riesigen Hallo und stürmischen Umarmungen, gings mit dem Shuttle auch schon zu Europcar und somit zu unserem kleinen Leihauto. Nachdem wir uns durch die vielen Kreisverkehre gekämpft haben, die Heathrow umgeben, fuhren wir strack auf die Autobahn gen Süden. Kreisverkehre sollten uns noch die ganzen nächsten Tage verfolgen, denn man muss ja links, also falsch rum reinfahren und das ist schon sehr komisch... Das sollte uns noch schwer zu schaffen machen, denn die Briten lieben Kreisverkehre! Mein Papa wäre immer schon liebend gern umgedreht, wenn wieder ein Schild mit einem Kreisverkehr auftauchte...

Nach 5 Stunden Fahrt sind wir dann auch endlich in St. Ives in Cornwall angekommen. Nach einigen Orientierungsschwierigkeiten haben wir schließlich unser Bed & Breakfast gefunden, das von einem sehr netten alten Ehepaar geführt wird, Bob und Linda. Zur Begrüßung gabs erstmal Cream Tea und danach wurden uns unsere Zimmer gezeigt. Das meiner Eltern hatte doch tatsächlich Meerblick. Natürlich konnte ich es kaum erwarten, runter zum Meer zu kommen. Das Wasser war zwar saukalt, aber Meer ist schließlich Meer.

Abends sind wir dann noch italienisch essen gewesen und absolut todmüde in unsere Betten gefallen. Am nächsten Tag, haben wir nach einem herzhaften Frühstück (Spiegelei und Bacon) erstmal die Umgebung mit dem Auto erkundet. Dabei hättte fast der linke Seitenspiegel dranglauben müssen. Die Straßen sind dort aber auch eng und eigentlich nur für eine Fahrtrichtung passend. Gut, dass es alle 200 m mal eine Aubuchtung gibt, an der man aneinander vorbeifahren kann. Wenn die Briten nicht immer so rasen würden, würde das auch akurat klappen, doch Geschwindigkeitsbegrenzungen scheinen nicht zu gelten und so hat der eine Seitenspiegel einen klitzekleinen Kratzer abbekommen...

An diesem Tage waren wir übrigens unter anderem in Land´s End und am Lizard Point, am südlichsten Teil von England.

An meinem Geburtstag, sind Mama und ich erstmal nach St.Ives gefahren, um dort ein bisschen rumzubummeln. Papa ist derweil Golfspielen gegangen. Wir haben uns mit Eis (sehr berühmt für Cornwall) und mit Pasties (auch sehr tradtionell: gefüllte Blätterteigtaschen!) den Bauch vollgeschlagen und haben uns sogar an der Strandpromenade einen leichten Sonnenbrand geholt, so schön war das Wetter. Ich bin dann noch mit den Füßen ins Meer, das musste einfach sein

Am Samstag waren wir dann im berühmten Eden Project, einem riesigen botanischen Garten, der sehr bekannt für seine Gewächshäuser ist, die wie Golfbälle aussehen. Darin kann man die veschiedenen Klimazonen der Erde bestaunen, d.h. man befindet sich in einem riesen Dschungel oder in der Wüste in Californien oder in einem Olivenhain in Griechenland. Das war schon sehr toll dort und absolut sehenswert. Danach sind wir dann noch zu den Lost Gardens of Heligan gefahren, ein weiterer, sehr schöner botanischer Garten.

Abends waren wir dann erstmal ordentlich Fischessen, sehr lecker. Tja und am Sonntag gings auch schon wieder zurück nach London, leider. Der Abschied fiel mir mal wieder sehr schwer, dabei sollte ich langsam mal drangewöhnt sein...Aber ich habe ja in naher Zukunft einen großen Licktpunkt, David kommt mich für eine Woche hier besuchen-da freue ich mich schon wahnsinnig drauf!

Ansonsten wird das mal wieder eine ganz normale Woche werden. Am nächsten Wochenende wollen Miri, Ingrid und ich erstmal nach Brighton und uns dort etwas umsehen!

Meine Lieben! Ich hoffe es geht euch gut! Vielen Dank für die zahlreichen Gebrurtstagsglückwünsche! Ihr fehlt mir! Liebe Grüße, eure Kathi

 

1 Kommentar 19.3.07 13:38, kommentieren

Hallihallo meine Lieben!

Endlich komme ich mal wieder dazu euch zu schreiben! Die letzte Zeit war ziemlich ereignisreich! Vor zwei Wochen war ich mit meinen Mädels in Stonhenge. Irgendwie war es schon beeindruckend die ganzen Steine dort rumstehen zu sehen, aber irgendwie hat man sich auch gefragt, was die ganzen Leute daran finden...Man braucht Stunden um dorthin zu gelangen, es liegt mitten in der Pampa, man zahlt sauviel Eintritt und letztenendes ist es doch nur ein Steinhaufen...Aber es war auf jeden Fall mal ganz schön aus London rauszukommen und was anderes zu sehen.

Sonst ist eigentlich nicht viel passiert, bis letzten Dienstag die Mone herkam, um mich zu besuchen. Alles fing damit an, dass sie wegen technischen Schwierigkeiten wieder umdrehen musste und mit zweineinhalbstündiger Verspätung schließlich in London eingetroffen ist. Zusammen mit Jemima bin ich zum Victoria Bahnhof gefahren, um sie dort von ihrem Shuttlebus abzuholen. Nach einem großen Wiedersehen und einem riesen HALLO machten wir uns dann auf den Weg Imogen abzuholen. Natürlich viel zu spät und Immi war schon leicht panisch, weil ihr Au Pair einfach nicht kam. Aber die Tränen waren schnell getrocknet, als sich herausstellte wieviele Süßigkeiten Mone den Kindern mitgebracht hatte...Es wurde getauscht, verkauft, versteckt, verhandelt- die nächsten Tage sollten die Kinder gut beschäftigen... Mone und ich sind abends einfach nur tot ins Bett gefallen.

Die nächsten Tage sind wir hauptsächlich Mones Lieblingsbeschäftigung nachgegangen: SHOPPING! Ich wurde zu jedes Shoppingmeile in London geschleppt ( und davon gibt es einige!), in jedes Geschäft gezerrt, bis ich irgendwann nicht mehr konnte und gestreikt habe. Das hat Mone aber nicht sonderlich beeindruckt und sage und schreibe einen 10 Stunden Kaufrauschmarathon hingelegt (ich übertreibe nicht!!!). Ich frage mich echt, wie sie die ganzen Sachen wieder heimbekommen will...

Das Kulturprogramm kam natürlich mal wieder viel zu kurz-eigentlich haben wir uns gar nichts angeschaut. Falls wir während unseres Shoppens an einem berühmten Gebäude vorbeigekommen sind, hab ich sie imme nur kurz daraufhingewiesen- aber das wars auch schon. Aber die Kultur blieb definitiv auf der Strecke...

Am Donnerstagabend sind wir dann mal ordentlich in Fulham weggegangen-ins Slug. Als wir dort ankamen, war die Party schon im vollen Gange. Ich kann mir nicht helfen, aber die Atmosphäre hatte was von "After-Wiesn". Betrunkene Briten, sehr viel Bier und naja grenzwertige Musik. Trotzdem wars saulustig und ein echt geiler Abend.

Leicht stolpernd sind wir dann auch nachts um halb eins heimgekommen und will die Tür aufsperren, bis ich merke, da dreht sich nichts. Die Tür ist von innen verriegelt, die Kette ist vor und die Alarmanlage ist scharf. Da hatte mich meine liebe Gastfamilie doch tatsächlich aussgesperrt. Ich kann euch sagen, das war vielleicht schrecklich. Mone und ich sind schon in Gedanken alle Möglichkeiten durchgegangen, was man Donnerstags um halb eins noch machen kann. Uns fiel irgendwie nur der 24-Stunden-Bus ein...

Ich hab dann Fran und Grim jeweils auf ihren Blackberries angerufen-keiner ging hin. Mone und ich schon fast wieder am gehen, da ruft mich Fran an: Hey Kathie, wir haben euch doch nicht etwa ausgesperrt oder??? Oh mein Gott! Das tut mir ja soooo leid. Ich schick Grim gleich runter, der war vorhin ein bisschen betrunken, als er heimkam und muss das alles total verplant haben..." Grim kam dann auch, halbnackt und sternhagelvoll...Naja aber wenigestens waren wir endlich drinnen und konnten in unsere Betten kriechen. Grim war am nächstern Tag leicht beschämt und fragte mich doch tatsächlich, ob er denn vollständig bekleidet gewesen wäre, als er uns aufgesperrt hatte. Aus Rache war ich nicht ganz ehrlich und hab verneint. Mei ist der rot geworden, dass kann ich euch sagen....

 So meine Lieben das wars auch schon wieder. Ich muss jetzt mal mittagessen und dann die Kids abholen. Mone ist mal wieder ausser Haus-wo wohl? Na klar, beim Shoppen :-)

Ich wünsch euch ne schöne Woche-meine Eltern kommen am Mittwoch und wir fahren gemeinsam über meinen Geburtstag nach Cornwall. Liebe Grüße, eure Kathi

 

12.3.07 13:52, kommentieren